Diese Umweltkatastrophe in Südostasien ist, ohne Zweifel, ein wirkliches Unglück für die dort lebenden Menschen. Ihnen muss geholfen werden. Trotzdem hat diese "Hilfsbereitschaft", wenn man sie näher betrachtet, auch eine Schattenseite: Die USA möchte ihre Hilfsbereitschaft für "islamische" Staaten unter Beweis stellen (Indonesien), nachdem sie sich eigentlich aus dieser Katastrophe "heraushalten" wollten. Wie immer sind die Amerikaner im höchsten Maße anglaubwürdig.
Die Europäer "matchen" sich in der Höhe der Unterstützungsgelder, von Regierungsseite, doch bleibt der Gedanke, wäre das Gebiet kein Urlaubsgebiet Europas, interessiere sich dafür wahrscheinlich nördlich des Urals "keine Sau dafür".
Der Vorschlag der FPÖ, die finanziellen Unterstützungen für die betroffenen Länder, speziell Thailand, an Zusagen zu koppeln, Kinderarbeit und Sextourismus zu unterbinden, ist sicherlich zeitlich falsch gewählt - und doch nachvollziehbar und richtig. Diese Länder leben in einer anderen Zeit - die Vorwürfe der FPÖ sind wahr, auch wenn jetzt nicht zu diskutieren. Jetzt gilt es, den unmittelbarsten Opfern zu helfen!!!
Beim Wiederaufbau wäre es allerdings wirklich wünschenswert, wenn man auf die Umsetzung westlicher Werte Augenmerk legen würde. Diese Forderung ist momentan unpopulär. Aber was sollst - Mut gehört zum Gestaltungswillen in der Welt dazu. Wenn die betroffenen Gebiete vom wertungsfalschen Willen der westlichen Urlauber nicht mehr betroffen wären, hätten die Opfer ihr Leben nicht umsonst gegeben. Weg mit den Kinderarbeitern, weg mit den Sextouristen! |