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So, 18.08.2013 18:25
So, 18.08.2013 18:43
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Gladbeck-betrachtungen zum Bösen
 
 
So, 18.08.2013 18:43
 
In diesem Blog möchte ich heute über die Ereignisse anlässlich des 25.jahrestages des schrecklichen Geiseldramas von Gladbeck verfassen. Anlaß hierfür ist ein Artiekl , den der Journalist Helmut Haslinger in der heutigen Ausgabe der Kärntner Tageszeitung verfasst hatte. Dieser Artikel hat den Titel "Gladbeck- Drama als medialer Sündenfall " .
Für alle jüngeren Menschen in der zwischen dem 16.8.1988 und dem 19.8.1988 ereignete sich in der damaligen Bundesrepublik Deutschland ein Geiseldrama , dass die gesamte deutsche Öffentlichkeit schockierte . Zwei Männer hatten eine Bank überfallen und daraus ein furchtbares, ja bestialisches Geschehen fabriziert, dem 3 Menschen zum Opfer fielen
In diesem Faalle hatten auch die Medien eine unrühmliche Rolle gespielte, da sie Dieter Degowski und Uwe Rösler den Weg zur Darstellung ebeneten und somit eigentlich auch am Tod der Geiseln ( 2) und eines Polizisten sich mitschuldig gemacht .
In der Zeit wurde der Quotendruck auch die beginnende Konkurrenz zwischen öffentlich-rechtlichen Medien und den diversen Privatsendern immer intensiver und heftiger und ließ so manche ethische Hürde , ja sogar Gewissenlosigkeit in so manche Redaktionstube Einzug halten .
Ich stimme all denen zu, die der den Medien eine Mitschuld der Eskalation während der geschehnisse geb en .,Ich frage mich sogar,ob manche der damaligen Medienaktuere sich eigentlich bei den Hinterblieben der getötenen Geisel ( darunter war auch ein 14 Jähriger Bursche) für ihr damaliges Verhalten entschuldigen müssten . Gewiß- eine Entschuldigung könnte den Schmerz über das Geschehene bei den Hinterblieben nicht auslöschen. Es wäre aber ein Akt der Ehrlichkeit und Wahrheit , ja schmerzlichen Gewisseneserforderung der einfach notwendig wäre und auch ein besseres Bewältigen der traumatischen Geschehnisse jener grauslichen Tage im August 1988 ermöglichen könnte .
Zumindest ziehe ich dieses Fazit für mich persönlich aus jenem Bericht der auf den Seiten 2 und 3 der heutigen Ausgabe der Kärntner Tageszeitung zum Geiseldrama veröffentlicht wurde.
 
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